Die Idee zum Roy-Black-Musical



Der Berliner Presse- und Künstler-Agent Oswald Kneip hatte die Idee zu einem Roy-Black-Musical. Von seiner Agentur wurde auch der Schauspieler und Sänger Claudio Maniscalco, vertreten, der eine ähnliche Stimme wie Roy Black besitzt. Ebenso ähnelt das Aussehen des Italieners Claudio dem von Roy Black.

Nachdem Roy Black im Jahre 1991 tragisch verstorben war und seine Fans ihn auch viele Jahre später noch hörten und feierten, beschloss Oswald Kneip mit seinem Schützling Claudio Maniscalco und einem Produzenten in Berlin, ein Roy-Black-Musical auf die Beine zu stellen.

Für das Musical-Libretto engagierte man, durch Vermittlung über Günter Ortmann, den Augsburger Autor Arno Loeb, der bereits eine Biographie über Roy Black geschrieben hatte: "Sweet Baby mein - Die wilde Jugendzeit von Roy Black." Außerdem hatte Arno Loeb schon in seiner Eigenschaft als Herausgeber des Buches "Die Augsburger Pop- und Rockgeschichte" auch Beiträge über Roy Black and his Cannons zusammengetragen und wusste damit viel über die Musikerkarriere des Schlagerstars Roy Black. Er kannte auch die verheimlichten Hintergründe von Roy Blacks Aufstieg, Fall und Comeback. 

"Roy kam aus einem kleinen Dorf am Waldrand und wurde zum Schlagergott. Er stieg mit Rock'nRoll ein und landete bei der Schnulze", erzählt Arno Loeb. "Er sang für Millionen aber versuchte seine Einsamkeit und seine Depressionen mit Alkohol und Groupies zu vertreiben."

Arno Loeb schrieb im Sommer 1999 in Augsburg das Manuskript zum Roy-Black-Musical und setzte sich dann im Winter 1999 in Berlin mit Oswald Kneip, Claudio Maniscalco und Günter Ortmann zusammen. Als Regisseur brachte Loeb den Brasilianer Marcelo Santos mit. 



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